Hier riechts verbrannt... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Seishiroa   
Samstag, den 12. Dezember 2009 um 00:32 Uhr

scheiterhaufenEs ist fast schon traurig anzusehen wie sich auf dem am längsten von Menschen bevölkerten Kontinent, mal wieder muss man schon fast sagen, eine Hexenjagd erster Güte zusammenbraut. Beinahe wäre ein paar Evangelikalen aus den USA gelungen in Uganda ein Gesetzt zu verabschieden das Homosexuelle Akte mit der Todesstrafe belegt. Nachdem sich die Regierung in den Letzen tagen allerdings ein wenig zu viel internationale Aufmerksamkeit gegönnt hat ist sie gerade dabei ein kleines Stückchen zurück zu rudern. Inzwischen will man Homosexuelle Akte nur noch mit Lebenslänglich bestrafen...

Auch wenn mal aus Afrika mal wieder nicht recht viel mehr erwartet hatte ist es doch nett zu sehen das man dem Ganzen Trubel in Afrika mal wieder Spurlos an Rom vorbeigezogen ist. Und nicht nur an Rom wenn wir schon dabei sind, auch die USA haben nicht am Protest gegen diese, und andere Gesetzte beteiligt.

Aber wir sollten nicht vergessen das Uganda damit nicht gerade ein Vorreiter ist. Viele Muslimische Länder haben schon ordentlich Erfahrung mit der Todesstrafe für Homosexuelle gemacht. So drohen auch, aber nicht nur in Saudi-Arabien, Sudan, Mauretanien und im Jemen Schwulen und Lesben die Todesstrafe. Mal werden sie erhängt mal geköpft aber was macht das schon für einen Unterschied?

Bevor wir uns jetzt aber auf all die primitiven Hinterwäldler da unten, oben, links und rechts herabblicken sollten wir uns in Erinnerung rufen das wir auch wir in der BRD, und ich sage bewusst BRD und nicht Deutschland, noch bis 1994 offiziell Homosexuelle verfolgt haben.


Quellen:     Telepolis     religion dispatches     SZ   
 
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