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Regensburg – Christlicher als der Vatikan

TP: In einem Regensburger Klassenzimmer wird die christlich-abendländische Kultur verteidigt.

Wenn man das so liest dann fragt man sich nicht nur als Regensburger sonder vor allem als Mensch der Aufklärung und des 21. Jahrhunderst wo man eigentlich lebt.

Man muss zwar der Schule zugute halten das sie versucht hat einen öffentlichen aufstand auf kosten der Kinder zu vermeiden aber gegen die bigotte Dummheit unserer geschätzten Lokalzeitung ist einfach kein Kraut gewachsen.

Auch wieder als klassich zu bezeichnen scheint mir die Tatsache das der Auslöser eigentlich das im besten Fall lächerliche Morgengebet war und nicht das Kreuz mit seinem scheinbar unschätzbaren Symbolcharacter.

Das der Lynchmob aus “besorgten” Eltern unterstützung durch die örtlichen CSU Politker finden würde war eigentlich nicht überraschend. Auch nicht das sich Scheidinger hinter eine offensichtlich verfassungsfeindlich Handlung, dem wiederaufhängen des Kreuzes, stellen würde.

Aus Richtung der Kriche kommt natürlich auch wieder nur das übliche:

“(das abnehmen des kreuzes) zeigt, dass es an innerer Verbindung mit der Region sowie an Respekt gegenüber ihrem kulturellen und religiösen Selbstverständnis fehlt.“

Ach, mangelnder Respekt? Das ist aber mal was neues. Diesmal zwar nicht gegenüber der Religion an sich aber das war auch garnicht nötig. Schließlich ist die Region ja quasi Religion und Religion kann nur katholisch sein sonst wäre es ja keine Region. Oder doch anders herum?

Spektakulum Regensburg 2010

Es war mal wieder so weit. Das Spektakulum, ein von der recht bekannten Stadtführungsfirma Stadtmaus organisiertes Mittelalterfest, hat Regensburg heimgesucht.

Wie auch schon in den Jahren zuvor war es auch diemal wieder gut Besucht. Sowohl von Aussteller Seite als auch von Besuchern. Warum sitzte ich jetzt also schon wieder daheim vorm PC? Nun ja, im gegensatzt zu den letzen Jahren war es Heute nicht nur weniger sonnig sondern auch etwas nässer.

Besonderes Highlight für mich dieses mal: Zwei Waschweiber die eine kleine Anekdote über den schwarzen Tod und die damaligen hygenischen Verhältnisse spielen. Besonders nett daran war zu sehen wie sie sich abmühten die Aufklärung zu vergessen. Immer wenn die Beiden versucht haben Entsetzen über das gefährliche Waschen zu spielen hatt das nicht so ganz geklappt.

Ansonsten war mal wieder die übliche Volksfestatmosphäre: 50% Fressstände (wenn auch unübliche gerichte), überteuerte Verkaufsstände, und natürlich Spielständen. Es gab natürlich auch wieder ein paar hartgesotten LARP Gruppen die den östlichen Teil des Lagers belegt haben aber dank dem Wetter war nicht allzu viel zu sehen.

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