
Heute haben wir uns zuerst mal mit Paar Japanerinnen getroffen die einige meiner Klassenkameraden schon von früheren Reisen kannten. Mit den Beiden haben wir dann ein wenig die Stadt unsicher gemacht. Besonders faszinierend war der Naga-machi Buke Yashiki Distrikt. Quasi die Altstadt von Kanazawa. Die hellbraunen Mauern die ihr auf den Fotos sehen könnt sind nicht wie man vielleicht annehmen möchte angemalt sondern aus Lehm und Stroh gemacht. Auch die alten Häuser sehen super aus. In einem davon war ein ziemlich exklusiver Porzellanladen untergebracht.
Unser nächster Halt war eine Teezeremonie in einer alten Samurai Villa. Wie fast überall in dem Distrikt hatte auch diese Villa einen hervorragenden Garten. Die Teezeremonie war zwar nicht sonderlich zeremoniell und eher für Touristen gedacht. Aber was solls der Tee war lecker und die Süßigkeiten die es dazu gab waren Prima.
Auch das kleine Museum das an die Villa angeschlossen war ist ziemlich interessant. Ausgestellt werden ein paar Schwerter und Kunstobjekte, aber am interessantesten ist eigentlich die Geschichte Japanischer Münzen.
Unser Mittagessen in einem japanischen Restaurant erwies sich als ziemlich interessant. Besonders das Bestellen. Ohne unsere japanischen Begleiterinnen wären wir ziemlich aufgeschmissen gewesen. Es gab nämlich keinen einzigen lateinischen Buchstaben in der Speisekarte. Gut es gab ein Schaufenster mit Plastikattrappen aber auch hier keinen lateinischer Buchstaben.
Ich hatte dann im Endeffekt so was wie einen Reisauflauf mit Schrimps und Käse überbacken. Sehr überrascht hat mich auch das in Japan das Wasser zum Essen umsonst ist. Man bekommt es sobald man sich setzt und immer wieder nachgeschenkt.
Gleich gegenüber des Restaurants war ein Dragonball & One Pice shop. Den konnten wir uns also Japanophile ja eigentlich nicht entgehen lassen. (siehe Fotos)
Am Nachmittag waren wir dann noch in einer der berüchtigten Spielhallen. Argumentation zum dort erlebten Antifeminismus schaffe ich heute aber wohl nicht mehr.
Den Abschluss des Tages bildete Karaoke. Fragt nicht wie ich mich angestellt hab. Ihr werdet keine Antworten erhalten. Ich hatte zwar befürchtet die ganze Zeit Pop scheiße singen zu müssen aber ich hatte wohl Glück. Es gab zumindest Blind Guardian, Sonata Arctica und Evanessenc. Immerhin. Allerdings war die Textsetzung irgendwie seltsam. Fast so als hätte sie jemand gemacht der die Text nur halb verstanden hat.
Dieser Eindruck setzt sich dann fort als wir wieder gingen. Das ganze Karaoke Geschäft war in Französisch beschriftet. Wir hatten einen Franzosen dabei und der konnte dem Text auch irgendwie keinen rechten Sinn entlocken.
PS: Muss mir neue Schuhe kaufen. Hab die Alten scheinbar gestern durchgelatscht. Hoffentlich haben die Japaner meine Größe.